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Tödlicher Bote

   
 

Der Rabe sitzt auf seinem Baum
Blut tropft hinab.
Sein Federkleid verdorben
blickt zufrieden auf ein Grab.
Dort drin liegt ein Mensch
verschmiert ist sein Gesicht.
Voller Wunden ist sein Körper
Nichts zu sehen von einem Licht.
Allein gelassen hat man ihn
Das Herz feinsäuberlich rausgetrennt.
er wollte es nicht haben
also hat man es verbrannt.

CHORUS
Also komm, tödlicher Bote
breite deine Flügel aus.
Menschen schreien deinen Namen
hol sie aus ihren Qualen raus.
Nach Erlösung sehnen sie sich
doch dein Plan ist ein anderer.
Den Tod mit im Gepäck
zerreißt du Seelen aus …. ei …. nander.

Der Mensch im Grab trug einst einen Namen
vergessen ist er auf der Welt.
Keine Erinnerung, kein Denkmal
war für niemanden je ein Held.
Doch einst liebte er einen Menschen
und schenkte sein vertrauen.
Zerbrochen wurde dann sein Herz
und es blieb nichts als Grauen.
Da hörte er von einem Boten,
der Erlösung bringen kann.
So sprach er die magischen Worte
und zog sich in dessen Bann.

CHORUS
Also komm, tödlicher Bote
breite deine Flügel aus.
Menschen schreien deinen Namen
hol sie aus ihren Qualen raus.
Nach Erlösung sehnen sie sich
doch dein Plan ist ein anderer.
Den Tod mit im Gepäck
zerreißt du Seelen aus …. ei …. nander.

Kaum waren die Worte gesagt
erschien ihm ein Rabe.
Zum greifen nah war die Freiheit
und der Bote glitt herab.
Rot waren des Rabens Augen
der Mensch erkannte nun den Trug.
doch zu misslich war seine Lage
und geschaufelt nun sein Grab.
Der Vogel stürzte heran
pickte auf den Menschen ein.
Er nahm ihm sein Leben
sein Ende sollte dies nun sein.

CHORUS
Also komm, tödlicher Bote
breite deine Flügel aus.
Menschen schreien deinen Namen
hol sie aus ihren Qualen raus.
Nach Erlösung sehnen sie sich
doch dein Plan ist ein anderer.
Den Tod mit im Gepäck
zerreißt du Seelen aus …. ei …. nander.

   
 
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